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Martin Heusler im Gespräch mit Lara Doyé

Erneuerbare Energie ist unsere Chance – Bürgerenergie macht die Kohlereviere stark

Martin Heusler ist CDU-Landratskandidat im Landkreis Spree-Neiße, leitet das LEAG-Qualifizierungszentrum hat den Qualifizierungsverbund QLEE mitbegründet. Im Gespräch mit der SPREEAKADEMIE wirft er einen praxisnahen Blick auf die Rolle der Bürgerenergie im Strukturwandel und zeigt, wie Akzeptanz, Beteiligung und Wertschöpfung in der Lausitz gestärkt werden können.

Für Heusler steht fest: Die Lausitz bleibt Energieregion. Aber sie muss sich neu aufstellen. Dabei spielt Bürgerenergie eine Schlüsselrolle. Sie ermögliche nicht nur direkte Beteiligung, sondern steigere auch die Akzeptanz vor Ort. Gerade dort, wo Kommunen oder Haushalte an den Einnahmen beteiligt werden, nehme der Widerstand spürbar ab. Eine Energiegenossenschaft sei ein wirksames Instrument, um dieses Modell zu skalieren.

Auch wirtschaftlich sieht Heusler Potenzial: Wenn es gelingt, die gesamte Wertschöpfungskette in der Region zu halten – bis hin zur Produktion von Energieanlagen – könnten zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Er schlägt dafür einen „Resilienzbonus“ vor, der regionale Anbieter stärkt.

Wichtig sei jedoch auch, auf Einwände einzugehen: „Über berechtigte Einwände müssen wir sprechen und sie ernst nehmen“, betont Heusler. Reflexionen durch Solarpaneele oder Auswirkungen auf angrenzende Gebäude sollten mit Betroffenen geklärt und nicht ignoriert werden. Mit dem Solaratlas in Kolkwitz zeigt Martin Heusler, wie sich potenzielle Konflikte frühzeitig erkennen lassen. Ein Kriterium ist dabei die Auswahl von Flächen mit niedrigerem Bodenwert.

Nicht zuletzt plädiert Heusler dafür, großflächige Solarparks kritisch zu hinterfragen: „Wir müssen uns überlegen, ob wir wirklich diese riesigen Freiflächenanlagen brauchen oder ob nicht bereits Dach- und Parkplatzflächen ausreichen.“ Mit dem Qualifizierungsverbund QLEE setzt er deshalb auf lokale Bildungs- und Beteiligungsformate, um Wissen vor Ort zu verankern und handlungsfähige Strukturen zu schaffen.

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